Einbindung von Stakeholdern

Liste der Stakeholder-Gruppen

GRI 102-40

Die in einer Evaluation gemäss GRI 102-42 ermittelten Stakeholder hat Alpiq in vier Gruppen eingeteilt:

Tarifverträge

GRI 102-41

In der Schweiz fallen keine Mitarbeitenden unter Tarifverträge. Im Ausland hingegen bestehen Tarifverträge in Italien, dies betrifft drei Prozent der Mitarbeitenden der Alpiq Gruppe.

Ermittlung und Auswahl der Stakeholder

GRI 102-42

Im Vorjahr wurden in einem Workshop bestehend aus einem Team mit Experten aus der ganzen Alpiq Gruppe die internen und externen Stakeholder definiert. In einem ersten Schritt wurde die Bedeutung der Auswirkungen der Aktivitäten von Alpiq auf die Stakeholder sowie deren Einflüsse auf den Konzern eruiert. Diese Bewertung bildete die Grundlage für die Auswahl der relevantesten Anspruchsgruppen. Diese einzelnen Stakeholder wurden im Geschäftsjahr 2021 überprüft und für den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht in die vier Gruppen gemäss GRI 102-40 eingeteilt.

Ansatz für die Einbindung von Stakeholdern

GRI 102-43

Alpiq steht im direkten Austausch mit den verschiedenen Stakeholdern. Die Regelmässigkeit dieser Dialoge sowie die dazu benutzten Kanäle sind je nach Stakeholdergruppe unterschiedlich. Für den direkten, sowohl informellen als auch formellen Dialog mit und unter den Mitarbeitenden bestehen diverse Kanäle und Plattformen. Mit den Aktionären wird ein Dialog über das Generalsekretariat sowie die jährliche Generalversammlung oder durch den Kontakt mit dem Verwaltungsrat gepflegt. Mit den übrigen Stakeholdergruppen findet der Austausch in unterschiedlicher Intensität und stark situationsabhängig statt; er wird insbesondere über die Fachbereiche in den Geschäftseinheiten, Public Relations oder Investor Relations sichergestellt.

Wichtige Themen und hervorgebrachte Anliegen

GRI 102-44

Alpiq hat im Jahr 2020 die Reise zu einem nachhaltigeren Unternehmen angetreten. In einem ersten Schritt definierte und schärfte Alpiq den Unternehmenszweck: «Mit unserem nachhaltigen Energiegeschäft tragen wir zu einem besseren Klima und einer höheren Versorgungssicherheit bei.» Anschliessend identifizierte Alpiq aus den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDG) fünf für das Unternehmen relevante Ziele. Ausgehend von der Schweiz läuft nun die gruppenweite Umsetzung, indem die ESG-Strategie inklusive konkreten Aufgaben und Zielwerten (KPIs) für die nächsten Jahre erarbeitet wird. Parallel dazu setzt Alpiq kurzfristige Massnahmen um: beispielsweise die Reduktion von Einwegartikeln, vermehrt Abfalltrennung und -recycling oder die Optimierung von Heizung und Kühlung in den Bürogebäuden.

Im Berichtsjahr hat sich Alpiq durch eine unabhängige Ratingagentur punkto Nachhaltigkeit bewerten lassen. Diese Zusammenarbeit und der damit verbundene Austausch offenbarten vor allem in zweierlei Hinsicht Handlungsbedarf: Dokumentation von Alpiqs Engagement für Nachhaltigkeit sowie Kommunikation der Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit. Ein international zusammensetztes Team von Alpiq Mitarbeitenden analysiert die Ergebnisse des Ratings im Detail und leitet daraus Massnahmen ab. Diese orientieren sich an dem von Alpiq gesetzten ESG-Rahmen und bezwecken letztlich die Verbesserung der genannten Punkte. Der Nachhaltigkeitsbericht bildet jeweils den aktuellen Stand ab.

Auf der beschriebenen Nachhaltigkeitsreise wird Alpiq von mehreren Verbänden, beispielsweise Swisscleantech und Advance, unterstützt. Zudem bringt sich Alpiq konstruktiv gestaltend in die eidgenössische Energiepolitik ein, zum Beispiel im Berichtsjahr mit der Unterstützung des CO 2-Gesetzes.

Die Mitarbeitenden tragen wesentlich zum Erfolg von Alpiq bei, weshalb Alpiq deren Anliegen ernst nimmt und verschiedene Meinungen bei Unternehmensentscheidungen miteinfliessen lässt. Beispielsweise wurden im Berichtsjahr Anliegen aus der Mitarbeiterumfrage aus dem Jahr 2020 aufgenommen und mittels Massnahmenplan umgesetzt. Weitere Angaben dazu sind unter «Unternehmenskultur» aufgeführt.

Auf Kundenseite wächst die Nachfrage respektive das Bedürfnis nach nachhaltigen Dienstleistungen und Angeboten in den Bereichen Strombeschaffung oder Energievermarktung. Mit der Lieferung von klimafreundlichem Strom aus CO 2-freier Schweizer Wasserkraft oder aus Windparks und Photovoltaikanlagen in verschiedenen europäischen Ländern unterstützt Alpiq Kunden bei der Erreichung der gesteckten Klimaziele (z.B. CO 2-Neutralität oder Reduktion des Anteils an fossilen Energieträgern) und begleitet sie bei der Umstellung.

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